Nützliche WordPress Plugins für den Einstieg

Hier möchten wir euch 3 nützliche WordPress Plugins für den WordPress-Einstieg vorstellen und auch kurz jeweils eine kleine Installationsanleitung parat legen. Die Plugins sind technisch ausgerichtet, d.h. sie ändern nichts am Aussehen eures Blogs. Dafür sind sie aber sehr nützlich und optimieren euren Blog bzw. erleichtern euch das Blogger Leben ;)

Akismet

Eines der wichtigsten Plugins für WordPress ist Akismet, zumindest wenn die Kommentarfunktion aktiviert ist. Akismet schützt euren Blog vor Spammern die ungewollte Spam-Kommentare hinterlassen und spart euch die Arbeit selbst Spam-Kommentare rauszufiltern. Dazu fragt das Plugin einfach beim Erstellen eines neuen Kommentars die Akismet-Datenbank ab ob es sich um Spam handelt (oder handeln könnte) und markiert ggf. den Kommentar als Spam. Kommentare von echten Benutzern werden dagegen durchgelassen. Die Erkennung funktioniert erstaunlich gut, sollte sich aber Akismet nicht ganz sicher sein könnt ihr einzelne Kommentare manuell überprüfen.

Installation

Akismet benötigt “Jetpack”. Jetpack ist bei neuen WordPress Installationen bereits installiert, ihr müsst Jetpack aber vorher noch mit “WordPress.com” verbinden um es nutzen zu können.

Entweder installiert ihr Akismet unter WordPress über “Plugins > Installieren” oder ihr ladet das Plugin auf der WordPress Plugin Homepage runter und kopiert die Dateien dann auf euren Server. Bei der Installation müsst ihr noch beachten dass ihr einen “Akismet API Key” benötigt (Den erhaltet ihr hier). Mit diesem “Schlüssel” kann das Plugin auf die Spam-Datenbank zugreifen. Bereibt ihr einen privaten Blog könnt ihr die kostenlose Variante nehmen. Es gibt auch kostenpflichtige Varianten für professionelle Blogs die bezahlt werden müssen, dafür aber schneller arbeiten. Ihr habt auch die Möglichkeit etwas zu spenden wenn ihr wollt. Nach der Registrierung erhaltet ihr per eMail euren “API-Key”, den ihr dann ihr dann in der Konfigurationsseite von Akismet unter “Jetpack ->  Akismet” einsetzen könnt. Das war es dann auch schon und ihr müsst euch (fast) nie wieder über Spam ärgern.

WP Super Cache

Was man bei einem Blog nicht unterschätzen sollte sind die Ladezeiten und wie lange es dauert, die einzelnen Seiten des Blogs zu generieren und anzuzeigen. Ein Blog der schnell geladen ist, ist nicht nur für den Besucher angenehmer, auch Suchmaschinen wie Google achten auf schnelle Ladezeiten und bestrafen Seiten die lange laden müssen. Hinzu kommt dass WordPress über die Zeit sehr ressourcenhungrig werden kann. Betreibt man seinen WordPress Blog auf einem günstigen Webspace, wie es von vielen Hosting Providern angeboten wird, kann das schnell zu Problemen führen. Webspace Pakete haben nämlich normalerweise begrenzte Ressourcen die mit den anderen Kunden geteilt werden und ein hoher Ressourcenverbrauch ist nicht gerne gesehen. Normalerweise muss WordPress bei jedem Seitenaufruf den gesamten Inhalten jedesmal neu generieren. Dabei spielen natürlich auch die installierten Plugins eine Rolle, die die Seiten-Generierung unter Umständen verzögern können. Dabei bietet es sich gerade bei einem Blog an die Inhalte nur einmal zu generieren und dann in einem sogenannten “Cache” (eine Art Speicher) zu speichern. Beim nächsten Aufruf muss der Inhalt nicht komplett neu generiert werden sondern nur aus dem Cache gelesen und angezeigt werden. Das schont die Ressourcen und beschleunigt den Blog um einiges. Ändern sich Inhalte oder kommen neue Inhalte hinzu, wird der Cache einfach neu generiert.

Ein gutes Plugin für diese Aufgabe nennt sich “WP Super Cache”.

Installation

Hinweis: Die Installation erfordert etwas Kenntnisse. Sollten euch die Begriffe nicht bekannt sein oder ihr nicht wissen wie man Dateiberechtigungen setzt / Dateien editiert lasst lieber die Finger davon, ihr könntet eure WordPress Installation beschädigen.

Entweder ihr sucht in WordPress unter “Plugins->Installieren” nach “WP Super Cache” und installiert das Plugin von dort aus oder ihr geht auf die WordPress Plugin Seite und ladet euch dort das Plugin herunter und installiert es auf eurem Webspace.

Habt ihr das Plugin installiert müsst ihr noch das Verzeichnis “wp-content/cache/” in eurem WordPress Ordner beschreibbar machen. Das macht ihr am besten mit einem FTP Programm eurer Wahl und ändert die Dateiberechtigungen für den “cache” Ordner auf “777”. Falls ihr die Meldung erhaltet dass das “wp-content” Verzeichnis beschreibbar sein muss stellt auch dieses auf “777” und aktualisiert die Seite. Danach solltet ihr das “wp-content” Verzeichnis sofort wieder auf die Berechtigung “755” stellen, alles andere wäre ein Sicherheitsrisiko!

Nach der Installation und Aktivierung des Plugins müsst ihr noch Einstellungen vornehmen. Diese findet ihr unter “Einstellungen > WP Super Cache”. Erscheint hier eine “WP_CACHE-Konstante auf “False” gesetzt” Fehlermeldung müsst ihr die Datei “wp-config.php” in eurem WordPress Ordner noch bearbeiten. Fügt fast am Ende, aber noch vor der Zeile “/** Sets up WordPress vars and included files. */” folgendes ein:

define('WP_CACHE', true);

Die Datei sollte am Ende dann so aussehen:

define('WP_CACHE', true);

/** Sets up WordPress vars and included files. */
require_once(ABSPATH . 'wp-settings.php');

Nun könnt ihr in den Einstellungen von WP Super Cache das Caching einschalten und den Status updaten. Damit ist das Caching aktiviert.

Google XML Sitemaps

Ein sehr nützliches Plugin um “Sitemaps” für euren Blog zu erstellen ist “Google XML Sitemaps”. Sitemaps erleichtern es Suchmaschinen alle Inhalte eures Blogs zu erfassen. Die erstellten Sitemaps lassen sich dann z.B. bei den Google Webmaster Tools einfügen.

Installation

Entweder über “Plugins > Installieren” das Plugin suchen und Installieren oder über die “WordPress Plugin Website” herunterladen und auf euren Webspace installieren. Nach der Installation müsst ihr per Hand 2 Dateien erstellen, einmal eine “sitemap.xml” und eine “sitemap.xml.gz” Datei. Die Dateien können mit einem beliebigen Texteditor erstellt werden und können leer sein. Dann die beiden Dateien in euer WordPress Verzeichnis mit einem FTP Programm hochladen und beiden Dateien die Dateiberechtigung “666” geben. Nach der Aktivierung des Plugins könnt ihr dann unter “Einstellungen -> XML-Sitemap” die Sitemap fürs erste manuell erstellen. Schreibt ihr neue Artikel wird die Sitemap dann in Zukunft automatisch neu erstellt.

Ein Gedanke zu “Nützliche WordPress Plugins für den Einstieg

  1. Danke für die ausführliche Super Cache Anleitung. Hatte Probleme und die Installation lief nicht, mit eurer Anleitung hat’s geklappt.

    Vielen Dank!

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